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Haute Couture oder Prêt-à-porter? – Mode-Blog

Wer auch ab und zu von den französischen Begrifflichkeiten verwirrt ist, hier eine kurze Übersicht:

Das heutige Modedesign wird grob in zwei Kategorien unterteilt: Haute Couture und Prêt-à-porter/Ready-to-wear. Eine Haute-Couture-Kollektion zielt exklusiv auf eine wohlhabende Schicht von Kunden, für die die Mode maßgeschneidert wird. Um als offizielles „Haute-Couture-Haus“ zu gelten, muss der Modedesigner oder die Marke zur Vereinigung für Haute Couture zählen. Diese in Paris angesiedelte Organisation gehört zum französischen Handelsministerium, auch wenn dieser Organisation Designer unterschiedlichster Nationalität angehören. Um als Haute-Couture-Haus zu gelten, muss mindestens zweimal jährlich eine Modenschau gezeigt werden, bei der mindestens 35 verschiedene Modelle vorgestellt werden.

Ready-to-wear-Kollektionen werden dagegen nicht maßgeschneidert. Die „Kleider von der Stange“ werden in standardisierten Größen hergestellt: Eine feinere Unterteilung unterscheidet dabei Designer-Kollektionen und Konfektionsware. Designerkollektionen zeichnen sich in der Regel durch hohe Qualität und ungewöhnlichere Schnitte aus. Heutzutage haben diese Designerkollektionen mehr Einfluss auf die Alltagsmode als die Haute Couture. Designerkollektionen werden als „prêt-à-porter“ ebenfalls auf den Modeausstellungen vorgestellt.

via Modedesign – Wikipedia.

Haute Couture – Mode-Blog

Waren Sie schon einmal bei einer Haute Couture Show? Waren Sie beeindruckt von der Schneiderkunst?

Als Haute Couture [ot kuˈtyːʁ] (französisch für „gehobene Schneiderei“) werden – im Gegensatz zur spätestens in den 1950er Jahren etablierten Prêt-à-porter-Mode – die aus luxuriösen Materialien in Handarbeit individuell maßgeschneiderten Mode-Kreationen renommierter Modehäuser im obersten Preissegment bezeichnet.

Im engeren Sinne ist damit die Damenmode der wenigen Modehäuser gemeint, die vom Pariser Modeverband Chambre Syndicale de la Haute Couture unter Einhaltung bestimmter Kriterien offiziell berechtigt wurden, ihre aufwendigen Kreationen als Haute Couture zu bezeichnen. Der Begriff Haute Couture ist in Frankreich geschützt. Im weiteren Sinne wird damit jede Art von gehobener Schneiderkunst bezeichnet. Das italienische Pendant zur französischen Haute Couture ist die in Rom beheimatete Alta Moda (dt. „hohe Mode“). Für die gehobene Herren-Maßschneiderei (engl. „fine tailoring“) ist die Londoner Savile Row international bekannt.

via Haute Couture – Wikipedia.